What now?

It is scary! Scary to have a dream, and suddenly live it.

Man braucht Träume. Träume die Ziele sind, damit man weiß, wofür sich die harte Arbeit lohnt. Man hat immer nur diesen Traum, dieses Ziel vor Augen, und denkt sich: „Wenn ich das erreicht habe, bin ich glücklich!“ Aber was ist, wenn man es tatsächlich erreicht hat? Ich habe nicht daran geglaubt, dass ich eines meiner großen Ziele schon mit Anfang zwanzig erreichen werde. Vielleicht Ende zwanzig, Anfang dreißig? Ich weiß es nicht. Nie habe ich mir darüber Gedanken gemacht, dass ich danach eigentlich ein neues Ziel brauche. Und jetzt bin ich überfordert. Überfordert, dass mein Riesentraum, einfach so in Erfüllung geht. Natürlich freue ich mich und bin stolz, aber ich warte auch darauf, dass mich jemand kneift und ich aufwache und alles war.. nur ein Traum.

Deswegen setze ich mir wieder kleine Ziele. Ziele die mich nicht überfordern! Heute ist mir wieder eingefallen, das einer meiner großen/kleinen Träume war, dass ich meine Kunden zum lächeln bringe, wenn sie sich frisch gestylt im Spiegel anschauen. Das sie sich ein bisschen schöner finden. Das sie „Wow“ sagen oder sogar kichern. Und der Traum ist mir wieder eingefallen, als mich heute meine Kundin (Braut) umarmt hat, sich bei mir bedankte, dass ich sie „zur schönsten Frau“ gemacht habe. In dem Moment ist mir aufgefallen, das meine materiellen Ziele mich überfordern wenn ich sie erreiche, aber die emotionalen Momente, die ich kurz mit einer mir total fremden Person teile, die lassen mein Herz höher schlagen und mich auch auf meiner Rückfahrt schmunzeln. Und diese kleinen Ziele, kann ich mir bei jeder neuen Kundin aufs Neue setzen, und wenn ich das Ziel erreicht habe, mich leichter fühlen und dann wieder auf mein nächstes Ziel konzentrieren.

Es ist sicher wichtig sich wirklich große Ziele zu setzen, wie zum Beispiel erfolgreich sein oder auch einfach genug Geld zu sparen um Reisen zu gehen, aber die Kleinen sollte man trotzdem immer parat haben. Das man sich nicht eines Tages, am Ziel angekommen, denkt: „Und jetzt? Wozu sich weiter den A**** aufreissen?“ – Für die kleinen Momente. Die, die dir etwas geben, dass dir keiner wegnehmen kann: die Erinnerung, ein Gefühl.

Mein nächstes Ziel? Meine Termine mir so einzuteilen, dass ich zwei Wochen frei habe und in die Natur verschwinden kann… um neue Erinnerungen zu sammeln und Freiheitsgefühle zu fühlen! 🙂


 

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