Mama Africa!

Hallo ihr Lieben!

In den nächsten vier Tagen kommen vier Beiträge + Vlogs, in denen ich euch über mein kleines Abenteuer erzähle.

3 Facts about Africa:

  • man kennt zwar das Wort „Stress“, aber nicht das Gefühl.
  • In jedem zweiten Satz wird das Wort „Inschallah“ verwendet, was so viel bedeutet wie „so Gott will“. zB Bis bald. Inschallah!
  • Die Uhrzeit wird nicht so ernst genommen. Wenn Jemand zu dir sagt „Ich komme in einer halben Stunde.“ ist die Wahrscheinlichkeit sehr Groß, dass er erst nach eineinhalb Stunden da ist. Warum sagen sie nicht gleich die Wahrheit? Weil sie dir nicht das Gefühl geben wollen, dass sie dich lange warten lassen.

Meine Tante Zissi und ihr Freund sind vor acht Monaten aus beruflichen Gründen nach Afrika gezogen. Genauer gesagt, nach Dakar/Senegal. Also beschlossen meine Mutter, Zissi´s beste Freundin Pina und ich nach Dakar zu fliegen. Gesagt, getan. Wir trafen Pina, die in Italien wohnt, in Madrid und flogen zu Zissi.

Den ersten Tag haben wir entspannt verbracht. Wir gingen durch die Stadt, um ein Gefühl für diese komplett andere Kultur zubekommen.

Zissi zeigte uns auf welchen Markt sie ihre Lebensmittel kaufte.

 

Wir wurden natürlich von allen Seiten angesprochen und angeschaut, da wir (Dank Winter in Österreich) super weiß waren und unsere Haut die Sonne regelrecht reflektiert hat (nicht ganz so schlimm, aber fast).

In Dakar gibt es, im vergleich zu vielen anderen Städten in Senegal, relativ „viele“ Weiße und auch Touristen. (Ich habe in den zwei Wochen im Durchschnitt zwanzig bis dreißig Touristen gesehen. Davon waren fast alle Franzosen.)

Da die Bevölkerung zum Großteil muslimisch ist, tragen die Frauen meistens lange Röcke und Oberteile die die Schultern bedecken. Mir war es wichtig dies zu Respektieren, also trug ich die meiste Zeit lange Sachen. Viele fragen sich jetzt wahrscheinlich ob ich dann nicht qualvoll an einem Hitzschlag gestorben bin. Nein. Da in Dakar auch gerade Winter ist, sind am Abend sowieso nur ca. 20°C und über Tag 28-35°C. Klingt jetzt vielleicht trotzdem sehr heiß, aber durch den ständig Wind den es dort im Winter gibt, fühlt es sich eher wie ein angenehmer Frühlingstag an.

 

Eines der vielen Dinge die mich faszinierten waren die Autos. Die meisten Autos sahen so aus, als würden sie seit zehn Jahren verlassen vor sich hin rosten, nachdem ein LKW es fünf mal überfahren hat. Sie klangen auch oft so. Aber: sie fuhren und hatten stolze Besitzer. Es gibt auch erst seit kurzer Zeit ein neues Gesetz in Senegal, das man keine Autos aus Europa einführen darf die vor 2009 gebaut worden sind.

Hier ein stolzer Autobesitzer der ganz Entspannt ein kleines Motorproblem behebt, mitten auf der Straße.

 

Falls ihr einen besseren Einblick in unseren Tag haben wollt, schaut euch meinen ersten Afrika VLOG an.

Und bis hoffentlich morgen! Inschallah ❤︎